Indien
Interessierte können hier Informationen über Indien finden, allerdings in Englisch.
Im September/Oktober 2007 waren wir drei Wochen Indien, genauer in Rajasthan, Delhi und Agra. Wir haben eine Pauschalreise gemacht, so abenteuerlich, uns vorort Hotel, Transport, etc. selbst zusammensuchen zu wollen, waren wir dann doch nicht. Schließlich hatten wir ja Urlaub, warum sollen wir da nicht mal andere etwas für uns tun lassen? Außerdem ist es immer die Frage, was man daraus macht. Auch eine Pauschalreise bietet Freizeit für eigene Unternehmungen, man muss sie nur nutzen und nicht ganz dem Gruppenschubs verfallen. Außerdem war es von Vorteil, einen einheimischen Reiseleiter dabeizuhaben, der sich auf allen Gebieten auskannte: Sprache, Religion, Preise, Straßen etc.
Unsere Rundreise hatte folgenden Verlauf: (Flug nach und ab) Delhi - Mandawa - Fatehpur - Bikaner - Jaisalmer - Manwar - Wüste Thar - Jodhpur - Luni - Ranakpur -Aravalli-Gebirge - Kumbhalgarh - Tempel von Eklinji - Udaipur - Chittorgarh - Tempel von Menal - Kota - Bundi - Ranthambore - Jaipur - Fort Amber - Fatehpur Sikri - Agra - Delhi.
Rajasthan war sehr schön - faszinierend, ist das bessere Wort. Vielleicht auch gerade deshalb, weil nicht immer alles schön war, was wir gesehen haben. Da waren die verkrüppelten Bettler, die ihre einen Teil ihres Körpers auf einem kleinen Wagen mit sich herum schleppen. Es gab Menschen, die unter haarsträubenden Bedingungen arbeiteten: Schweißen ohne Augenschutz, Steine sägen ohne Atemschutz, Feldarbeit wurde wie in grauer Vorzeit gemacht auch indische Baugerüste sind sehenswert".
Trotzdem waren die Leute sehr freundlich und wirkten irgendwie ruhig und zufrieden, was in dem herrschende Gewimmel und Lärm, schon eine beeindruckende Sache ist.
Um in Indien Auto zu fahren (eigentlich fährt man links, uneigentlich aber wo Platz ist), braucht man drei Dinge: gute Bremsen, eine gute Hupe und Glück. Und so war es auch: Immer knapp, immer laut aber es ist nicht viel passiert.
Besonders begeistert hat mich die Natur, die vielen Tiere, die da einfach so das tägliche Leben bevölkerten: Affen in den Tempelanlagen, Greifvögel, Kühe, Wasserbüffel in den Städten, Flughunde bei Sonnenuntergang, überhaupt die vielen bunten Vögel, und dann war da noch die indische Insektenwelt...
Insgesamt hat mir der Urlaub sicher viel zu sehen und noch mehr zum Nachdenken gegeben, mehr als eine Woche am weißen Strand unter der perfekten Palme je könnte.
Langer Rede kurzer Sinn - hier die schönsten Fotos:
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| Rajasthan 2007 |






